Waldbesitzer
Junge Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer - fit für den Waldumbau

LaWi-Schüler vor BucheZoombild vorhanden

(Foto: Christian Wild)

Die Studierenden des 1. Semesters der Landwirtschaftsschule am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Pfaffenhofen a. d. Ilm lernen auch die Grundlagen der Forstwirtschaft kennen. Um neues Wissen zu den Möglichkeiten des Waldumbaus zu vertiefen, waren die Studierenden jetzt bei einem Waldbauseminartag in den Privat- und Gemeindewäldern rund um Pfaffenhofen selbst aktiv.
In Kleingruppen konnten die 19 Studierenden die klimastabilisierende Jungbestandspflege im Laub- und Nadelholz in Form von Probeauszeichnungen praktisch anwenden. Im Mittelpunkt stand dabei die Wahl des richtigen Auslesebaumes, der in Zukunft als Wert- bzw. Stabilitätsträger des Bestandes gilt. Auch die Anlage und Bedeutung von Rückegassen sowie die Wertastung im Nadelholz standen auf dem Programm.
Im Gemeindewald Scheyern wurden, unter Führung von Christoph Zanklmaier und Benjamin Gang, an Verjüngungs- und Kulturflächen forstliche Themen diskutiert - von der Pflanzung, über den Schutz von Kulturen, bis hin zum Umbau von Fichtenreinbeständen. Kostenkalkulationen hinterlegten das Gesehene mit Zahlen. Dabei wurde auch die Rolle der Jagd für das Gelingen des Waldumbaus diskutiert und das Miteinander von Waldbesitzern und Jägern betont. Ein wichtiger Fokus lag auf dem Waldumbau von Fichten-Altbeständen. Dabei konnten die Studierenden sowohl den klassischen Voranbau von Tanne und Buche kennenlernen, aber auch alternative Baumarten zur Bewältigung des Klimawandels erörtern.

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