Unsere Region

Unser Dienstgebiet umfasst die Landkreise Pfaffenhofen an der Ilm und Neuburg-Schrobenhausen mit einer Flächenausdehnung von insgesamt 1.500 km². In den Städten und Gemeinden leben insgesamt rund 211.000 Menschen.

Mit 35.200 Hektar Waldfläche und 83.160 Hektar landwirtschaftlicher Fläche sind rund 79 Prozent der Fläche land- und forstwirtschaftlich genutzt.

Zahlen und Fakten zum Wald

Unser Wald besteht nicht nur aus Bäumen: viele Tiere und Pflanzen leben in seinem Schutz und alle Besucher sind im Wald willkommen. Informationen zu den Wäldern, ihren Baumarten und Besonderheiten finden Sie hier.  Mehr

Zahlen und Fakten zur Landwirtschaft

Unsere Region prägen rund 3.000 land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Wichtigste Anbaukulturen sind Getreide, Mais und Kartoffeln. Zudem ist sowohl der Hopfen- wie auch der Spargelanbau ein Markenzeichen unserer Gegend.
468 (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) und 565 (Landkreis Pfaffenhofen) landwirtschaftliche Betriebe arbeiten in unserem Amtsbereich im Haupterwerb und 939 (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) sowie 991 (Landkreis Pfaffenhofen) Betriebe im Nebenerwerb.
Landwirtschaftliche Betriebe im Landkreis Pfaffenhofen
Betriebsgröße19962000200720102015201620172018
unter 25 ha1.6731.5881.4011.2801.1001.0821.0621.044
25 bis 50 ha473416351329298296294292
50 bis 75 ha6783115120107111108102
75 bis 100 ha2125384261585862
über 100 ha816283546485154
Betriebe gesamt2.4122.1281.9331.8061.6121.5951.5731.554
ha je Betrieb17,3219,1320,7222,0024,6524,825,0925,35
Landwirtschaftliche Betriebe im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen
Betriebsgröße19962000200720102015201620172018
unter 25 ha1.2981.2941.1381.045916899880887
25 bis 50 ha700432335298276273264251
50 bis 75 ha83124132138141138131126
75 bis 100 ha2726636569636763
über 100 ha1427505864707480
Betriebe gesamt2.1221.9031.7181.6041.4661.4431.4161.407
ha je Betrieb21,2823,5826,0127,4029,5830,0230,2830,48

Geologie

Die beiden Landkreise Pfaffenhofen an der Ilm und Neuburg-Schrobenhausen lassen sich in vier Gebiete unterschiedlichen geologischen Ursprungs gliedern:
Fränkischer Jura
Der fränkische Jura
entstand nördlich der Donau vor ca. 250 Millionen Jahren aus Kalkablagerungen im damaligen Jura-Meer. Steinige Böden und Hanglagen herrschen im Nordwesten des Dienstgebietes vor. Sie sind am besten für Getreide- und Futterbau geeignet. Flächenmäßig umfasst der Jura etwa 20 Prozent des Dienstgebietes. Wo Löss das Juragestein überlagert, werden Ackerzahlen bis 70 erreicht.
Tertiäres Hügelland
Das tertiäre Hügelland
aus der Zeit der Alpenauffaltung vor etwa 70 Millionen Jahren nimmt die größte Fläche des Dienstgebietes ein.

Drei verschiedene Gebiete sind zu unterscheiden:

  • Die in den Zwischeneiszeiten mit bis zu 17 Meter Mächtigkeit aufgetürmten Dünensande im Raum Schrobenhausen/ Hohenwart eignen sich vorzüglich, um Spargel und Kartoffeln anzubauen. Die Ackerzahlen der lehmigen Sande liegen zwischen 30 und 40.
  • Die im Westen des Landkreises Schrobenhausen vorkommenden sandig-tonigen Ablagerungen des Tertiär, die im Windschatten von Löss überdeckt sind, ermöglichen einen intensiven Weizen-, Zuckerrüben- und Futterbau. Die Ackerzahlen der lehmigen Sand- bis Lehmböden erreichen Werte bis 70.
  • Der gesamte Landkreis Pfaffenhofen mit seinen Böden aus Kiesen, Sanden, Schluffen, Tonen und Lehmen liegt im tertiären Hügelland. Die meisten der tiefgründigen, fruchtbaren Böden sind Grundlage für den Hopfenbau und den intensiven Ackerbau, wobei nahezu die gesamte Bandbreite der Ackerkulturen angebaut wird. Das Grünland ist hauptsächlich auf die Niederungen der Fluss- und Bachauen begrenzt.
Donaumoos
Das Donaumoos
als erdgeschichtlich jüngstes Gebiet des Landkreises nimmt mit etwa 12.000 Hektar rund 24 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche ein. Der zu 80 Prozent aus organischer Masse bestehende und bis sechs Meter mächtige Niedermoorboden ist besonders für den Anbau von Kartoffeln, Roggen und Feldgemüse, insbesondere Karotten, geeignet. Die Ackerzahlen schwanken zwischen 25 und 35. Durch das Absacken des Moorbodens um jährlich etwa einen Zentimeter ergaben und ergeben sich Probleme hinsichtlich der Entwässerung.
Donautal
Das Donautal
von Neuburg bis Vohburg gehört neben dem Donaumoos zu den geologisch jüngsten Formationen. Es handelt sich um ein nahezu ebenes Relief mit meist kiesigem Untergrund bei einer unterschiedlich mächtigen Überdeckung mit fruchtbaren Sedimenten. Diese sind für die ackerbauliche Nutzung mit Zuckerrüben, Kartoffeln, Mais und Getreide gut geeignet.

LEADER: Förderung für den ländlichen Raum

Leader: Förderung für den ländlichen Raum

Das Förderprogramm LEADER ist auf die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt ganzer Regionen ausgerichtet. Zentrale Elemente sind Innovation, Vernetzung, Nachhaltigkeit, Wertschöpfung und Bürgerbeteiligung. LEADER-Koordinatoren unterstützen Lokale Aktionsgruppen. 

LEADER in Oberbayern Nord - AELF Ingolstadt Externer Link

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